Obing/Pittenhart. Sportunterricht in der Turnhalle mit Mund-Nasen-Schutz ist nur schwer umsetzbar. Deshalb nutzen die Sportlehrkräfte neben betreuten Arbeitsstunden andere Möglichkeiten, um sich im Freien körperlich betätigen zu können und dabei Freude zu haben. Neben ausgedehnten Spaziergängen, Spielstationen im Pausenhof, dem Einstudieren von Flashmobs oder Choreografien mit Rollern und so weiter, hatten sich zahlreiche Pittenharter Grundschüler seit Ende Oktober vermehrt ans Werk gemacht, den Pausenhof von Laub zu befreien. Seither fegten vor allem die Viert- und Erstklässler nicht nur während der Sportstunden den Dorfplatz und Schulhof, sondern rechten und schaufelten auch jede einzelne Pause den Hof begeistert und unermüdlich sauber, häuften das Laub und entsorgten es teilweise sogar nachmittags privat mit ihren Anhängern an den Kettcars und Bulldogs. Hausmeister Markus Weindl und seinem Kollegen Sebastian Emmerer blieben kaum noch Laubhaufen zum Wegtransport mit Ihrem Bauhoffahrzeug übrig. Weindl belohnte den hilfsbereiten und eifrigen Einsatz der Schüler mit leckeren Süßigkeiten. Schon mit dem ersten Schneefall ließen sich neue Alternativen zum Hallensport mit Mund- Nasen-Schutz entdecken. Doch für viele Pittenharter steht jetzt schon fest, wie sie ihre künftigen Sportstunden während Corona verbringen möchten: „Schnee schaufelnd, um den Winterdienst zu entlasten.“ Dann wollen wir für alle Kinder hoffen, dass es bald ausgiebig schneien wird, damit sie trotz der Pandemie auch weiterhin Spaß haben können und an der frischen Luft gut beschäftigt bleiben.