Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler

Mein Name ist Monika Stöckl. Ich bin Sozialpädagogin und habe mit Beginn des neuen Schuljahres 2013/2014 meine Tätigkeit als Jugendsozialarbeiterin an der Mittelschule Obing begonnen.

Welche Ziele verfolgt die Jugendsozialarbeit an Schulen?

JaS - Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine besonders intensive Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlich-keitsentwicklung unterstützen und fördern. Auch bei schwierigen sozialen und familiären Ver-hältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung verbessert werden. 

 An wen richtet sich die Jugendsozialarbeit an Schulen?

JaS wendet sich an alle jungen Menschen

  • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z.B. gehäuftes Schule schwänzen
  • die wegen ihrer individuellen oder sozialen Schwierigkeiten voraussichtlich keine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden
  • aus Zuwandererfamilien, deren Integration erschwert ist
  • mit erhöhtem Aggressionspotential und Gewaltbereitschaft
  • mit Sucht- und Drogenproblemen
  • mit Versagens- oder Schulängsten
  • mit mangelndem Selbstwertgefühl etc..

 

Wie arbeitet JaS? 

Beratung und sozialpädagogische Hilfen:

In Einzel- oder Gruppengesprächen mit den jungen Menschen werden deren Probleme im Alltag, in der Familie, in der Schule oder auch im Übergang in die Ausbildung und den Beruf besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt.

 

Soziale Gruppenarbeit und Trainingskurse

Zur Stärkung sozialer Kompetenzen, insbesondere der Kommunikations-, Team- und Konflikt-fähigkeit sowie der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die junge Menschen dazu befähigen, sich in eine ständig wandelnde Arbeitswelt zu integrieren, werden z.B. sozialen Trainingskurse angeboten. Anderen Workshopthemen oder Gruppenangebote richten sich nach aktuellen Problemstellungen unter den Schüler/innen und gemäß der Zielgruppenvorgabe von JaS.

 

Elternarbeit:

Innerfamiliäre oder erzieherische Probleme erfordern eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beratung, um gemeinsam Wege, z. B. im Umgang mit Erziehungsschwierigkeiten zu finden. Hierbei können auch weitere Leistungen der Jugendhilfe einbezogen oder angeregt werden.

 

Zusammenarbeit

Vernetzung und Koordinierung mit

  • dem Jugendamt (Allgemeiner Sozialdienst, Jugendgerichtshilfe etc.)
  • den Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe (z.B. Erziehungsberatungsstellen, Horten, Jugendzentren)
  • den Angeboten der schulischen Ganztagsbetreuung (offene und gebundene Ganztagsschule)
  • dem Gesundheitswesen (z.B. Drogenberatungsstellen)
  • Polizei und Justiz
  • der Agentur für Arbeit

 Wenn dies gewünscht wird, bin ich auch Ansprechpartnerin für Eltern und Lehrkräfte. Jedes Gespräche werde ich vertraulich behandeln. 

Ich freue mich auf euren/Ihren Besuch, denn gemeinsam geht es oft besser!

Meine Sprechzeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8.00 – 13.00 Uhr oder ein Termin nach Vereinbarung.

Kontakt:

Tel.: (08624) 89 83 45

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Famiflex GbR, Trostberg

www.famiflex.de

im Auftrag des Bayrischen Staatsministerium für Arbiet und Sozialordnung, Familie und Frauen, dem Landratsamt Traunstein und der Gemeinde Obing.